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Sizilien im Frühjahr 2008 Fazit unserer Sizilienfahrt |
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| Diese Reise liegt nun
bereits über 3 Monate zurück. Nun ist es an der Zeit unsere Eindrücke hier
zu hinterlassen. Was haben wir vom Süden Italiens erwartet und was ist
daraus geworden. Die Kosten für den Lebensunterhalt und für die benötigte Energie kann man wohl im globalisierten Europa vernachlässigen, denn die Preise gleichen sich Landes überschreitend an. Leider verliert die Produktvielfalt durch diese Vereinheitlichung. - Italien ist gespickt mit Kulturgütern und wird geprägt von einmaligen schönen Landschaften. Bedingt durch Gebirge und einer großen Einwohnerzahl ist die Bebauung des Landes besonders an den Küsten sehr intensiv. Als deutscher Autofahrer hat man es in diesem Land nicht einfach. Hohes Verkehrsaufkommen und das italienische Temperament fordern allzeit eine hohe Aufmerksamkeit vom Fahrer des Reisemobiles. Die Stellplatzstruktur ist gut, auch in der Nebensaison. Nicht immer gelang uns auf Anhieb den nächsten Stellplatz zu finden, da einige zugestellt waren oder einfach noch nicht geöffnet hatten. Gleiches gilt für die Campingplätze. Das Wetter war in diesem Jahr wechselhaft, insgesamt können und wollen wir uns nicht beschweren, bei wem auch! Der gewählte Zeitmix auf dieser Reise für Kultur, Bewegung und Campingspaß ist für uns aufgegangen. Unser neues Spielzeug, der Honda-Roller, hat den täglichen Spaß sehr positiv mit geprägt. Ja, die landschaftlichen Schönheiten konnten wir damit sehr intensiv erfahren. Parkplatzsuche ist ein wirkliches Vergnügen mit einem Zweirad. Unser Sprinter hat sich auch mit der Motorradrampe als wunderbarer und zuverlässiger Partner erwiesen. Keine Steigung war ihm zu steil und auch längere kurvenreiche Strecken wurden mit dieser Länge nicht zur Qual. Die Italiener sind offene Menschen und sehr redselig, wenn man sie denn verstehen kann. - Mit ein paar gelernten Vokabeln schließen sie den Touristen schnell in ihr großes Herz ein, eine Erfahrung wie bisher überall auf unseren Auslandsreisen. Negativ ist uns auch im Süden Italiens der Unrat in der Landschaft ins Auge gefallen. Spanien, Portugal und auch in Südfrankreich haben wir ähnliche Bilder vorgefunden. Neapel und die angebundenen Vororte haben wir ja bereits aus gegebenem Anlass in diesem Jahr umfahren. Leider ist auch auf Sizilien diese Mentalität an zu treffen, wenn auch nicht so intensiv. Aber, wir sind ja Gäste in diesem Nachbarland und können nur hinschauen oder eben wegschauen. Kommen wir wieder? Klar kommen wir wieder, nur nicht sehr schnell! Auch für eine Überwinterung reichen die vorgefundenen Rahmenbedingungen im Süden Italiens zur Zeit für uns nicht aus. Hier bieten sich in Europa nach unserer Erfahrung die iberische Halbinsel mit Südspanien und Portugal an. Wir hatten Spaß auf dieser Reise, besonders mit den vielen neuen Bekanntschaften. Das Leben wird bunter und interessanter mit jeder Begegnung. Wir wollen weiterhin trotz neuer großer Hürden unser Leben mit mobilen Reisen beleben und freuen uns auf die nächste Reise. Vielen Dank für das Interesse. Erna und Manfred Kletzien (22.08.2008) |