Nun treibt es
uns nach Deutschland, denn wir haben einen Termin in Neuburg an der
Kammel. Der Weg führt uns erneut über das Vinschgau, den
Reschenpass und den Fernpass nach Füssen. Hier in
Deutschland ist am 16. April 2008 noch immer Winter.
Bis zum Fernpass hatten wir noch Sonnenschein. Auf dem Pass schneit
es ein wenig und in Füssen liegt noch der Neuschnee von gestern. In der
Nacht wird es wieder bitter kalt, wie vor sechs Wochen. Ein schönes
bayrisches Essen war für mich die Belohnung für die anstrengende Fahrt
über die Alpen. Dass ein paar Biere dabei waren, möchte ich nur am Rande
erwähnen. Wlan und ein paar Telefongespräche ins deutsche Netz rundeten
diesen Tag ab.
Am folgenden Tag machten wir uns auf einen Termin bei der Firma Dopfer
Reisemobilbau wahr zu nehmen. Letzte Gesprächsthemen wegen eines neuen
Reisemobiles wurden hier mit dem Firmenchef abgehandelt. Wir sind wieder
von der vorgefundenen Kompetenz begeistert. Am Abend lud uns die Familie
Dopfer trotz großem positivem Stress in ein gutes Landgasthaus zu einem
bayrischen Schmaus ein, denn wir waren uns nach vielen und langen
Gesprächen endlich einig geworden. Die Nacht verbrachten wir wieder ruhig
vor dem Betriebsgebäude der Firma im Dorf Neuburg an der Kammel.
Mit frischen Bretzel versorgt starteten wir Richtung Norden. Je näher wir
unserer Heimat kamen, desto besser fühlten wir uns. - Ja, wir sind die ca.
800 Kilometer durch gefahren und kamen noch vor der Tagesschau in
Schillsdorf an. Wir hatten keinen Stau und keine Italiener vor uns!! |