Wappen von Italien
Quelle: Wikipedia.de

Sizilien im Frühjahr 2008

Der Rücktransfer

Flagge der Region Sizilien
Quelle: Wikipedia.de

Der Norden Siziliens wird von einer Gebirgslandschaft geprägt. Wir wählten die gebührenpflichtige Autobahn für unseren Weg zurück nach Messina. Einen Zwischenaufenthalt in Villa Franca planten wir ein, damit wir am Tag darauf nach Cirella in Kalabrien durch fahren konnten. Auf der Anfahrt zur Autobahn Auffahrt konnten wir die Straßenbaukunst auf Sizilien bewundern. Fährt man auf der Autobahn selbst, sind nur kurze Abschnitte im Freien, da man sonst kilometerlange Tunnel durch fährt. Den ACSI Platz in der Nähe von Villa Franca finden wir dank Navigationsgerät problemlos, trotzdem wir zuvor wieder einmal eine sehr enge Stadt durch fahren müssen. Die Zufahrt zum Platz führt sehr rustikal durch ein Flussbett. Hoffentlich gibt es kein Unwetter, denn der Himmel verdunkelt sich über dem Mittelmeer. Nach einem kräftigen Schauer konnten wir dann doch noch einen Spaziergang zum nahen Strand machen. Auch hier stößt uns der viele Unrat ein wenig ab. Zum Glück leben wir hier nicht!
Am nächsten Morgen kommen wir zeitig in Messina am Fährhafen an, was nun passierte schildern wir weiter unten.
Wir checken aus, sind aber noch zu früh, Campingplatz eben. Schöne Landschaften und tolle Brücken
Diese Art von Brücken ziehen sich durch den Norden.. ..und dann wieder Tunneleinfahrten
Die Wasserläufe sind recht leer Der ACSI Platz in Villa Franka
Zwischen alten Olivenbäumen Der Strand kurz vor Messina
Heute am Samstag Vormittag stehen nur wenige Fahrzeuge am Terminal zum Festland. Wir erfahren, dass zur Zeit  keine Fähre für hohe Fahrzeuge unserer gebuchten Gesellschaft fährt, wir haben aber ein bezahltes Ticket. - Was nun? Es ist gerade erst 09:00 Uhr! Ein Einweiser schickt uns nach Tremestieri zum LkW-Terminal, wenn wir nicht bis ca. 12:00 - 14:00 Uhr warten wollen. Wieder mächtiger Stress, da es sich wieder um eine verkehrsreiche Strecke handelt. Hier angekommen, will man uns aber nicht haben! Trotzdem bekommen wir ein Ersatzticket und wir werden in einer Ecke abgestellt. Zwei Fähren legen im 20 Minutentakt an und schnell wieder ab, aber ohne uns.- Jetzt reicht es! Nach viel Palaver und einigen Telefonaten werden wir wieder nach Messina geschickt. Dort angekommen, dauert es dann nochmals eine Stunde, bis wir auch Dank eines Gefangenentransporters nach Messina geschifft werden.
Unser Fazit: Trotz der Ersparnis für die Kombikarte, werden wir in Zukunft jeweils nur ein Oneway - Ticket erwerben, denn mit einer anderen Gesellschaft hätten wir statt 5 Stunden nur eine Stunde für diesen Transfer benötigt. Der Fahrplan sieht übrigens täglich alle 20 Minuten eine Fähre vor und zwar ohne Einschränkungen. Eine Flexibilität unter den Gesellschaften gibt es nicht. Auch die italienischen Beamten des Gefangenentransporters liefen von Pontius zu Pilatus, um endlich nach Kalabrien zu kommen, ihr Fahrzeug war für die Pkw-Fähre ebenfalls zu hoch.- Eben Sizilianer! Sowie ungeduldige Deutsche, nämlich wir!

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