Flagge der USA
2007

Die Reise unseres Lebens

Der Hinflug von Hamburg nach Baltimore

Siegel der USA

Am 08. März geht unser Flieger ab Hamburg - Fuhlsbüttel. Ab jetzt wird es etwas dauern bis hier die nächsten Etappen ins Netz gestellt werden können. Alle Unterlagen sind rechtzeitig angekommen, auch die neuartigen "Tickets" der Fluggesellschaft.
 Unser Sohn wird uns am frühen Morgen zur Station des Kilius (Transferbus zum Flughafen) bringen. Genauso ist es auch gekommen. Vielen Dank Christian!
 Die Abfertigung in Hamburg war eigentlich recht einfach, wenn da nicht die Sache mit dem Handgepäck gewesen wäre. Sieben Gepäckstücke hatten wir, davon wollten wir vier Taschen aufgeben und mein Laptop, die Fotoausrüstung im Rucksack und den "Papiere - Koffer" meiner Frau als Handgepäck mitnehmen. Geht leider nicht, da wir über London fliegen, werden nur zwei Handgepäckstücke wegen der hohen Sicherheitsstandards akzeptiert. Also das Laptop in eine Tasche gepackt und als Sperrgut separat mit dem Hinweis "Fragile" versehen aufgeben. Während des gesamtem Fluges hatte ich kleine Alpträume, wie es wohl ohne Laptop werden würde. Alles ging gut!!! Den Zwischenaufenthalt in London haben wir in einem Ruheraum ausgenutzt den versäumten Schlaf nach zu holen. Der Atlantikflug war ohne Vorkommnisse, sogar das Essen hat gut geschmeckt. Etwas zermatscht kamen wir am frühen Nachmittag (Ortszeit) in Baltimore an. Das Mietauto stand bereit und auch das Hotel haben wir sehr schnell gefunden. Noch ein Gang zu Mc Donalds und der lange Tag war nun auch für uns gelaufen.
Unser Hotelzimmer im Comfort Suite Von Außen mit dem kleinsten Mietauto was es gab :-))
Unser Spediteur, der den Papierkrieg mit uns erledigt Unsere erste Adresse in Baltimore, es lohnt sich!
Endlich wieder zusammen, Robel und wir im Greenbelt Park Die erste amerikanische Begegnung.
Keine Bekämpfung irgend welcher Kleintiere, nur Salat schleudern. Bekanntschaft mit der ersten Dump Station. (Super)


Am Freitag gingen wir pünktlich um 08:30 Uhr zu unserem Spediteur und holten die Papiere ab. Alles war vorbereitet, trotzdem waren noch viele Kreuze und Unterschriften nötig. Unser GPS brachte uns dann zum Hafen, wo unser Robel einen Tag zuvor eingetroffen war. Hier entstanden keine Fotos, da die Sicherheitsvorkehrungen sehr hoch waren und unser Puls auch. Erst wollten sie uns nicht reinlassen, da keiner unseren internationalen Führerschein kannte und die Polizei angefordert wurde, dann waren wir am falschen Gate gelandet, obwohl er nach unseren Unterlagen richtig sein sollte. Mit unserem Europa-Führerschein wurden wir dann akzeptiert und konnten passieren, denn hinter uns hatte sich schon eine lange Schlange gebildet. Jetzt zum Zoll. Hier trafen wir einen Landsmann, der sein Abenteuer gerade hinter sich hatte und noch einige Tipps für uns parat hatte. Wir grüßen Dich, lieber Dieter! Der Zoll verbesserte kopfschüttelnder Weise noch ein paar Fehler in den Formularen und stempelte alles ab. Wo ist nun der Robel? Gleich und die Ecke stand er in seiner vollen Pracht. Alles begutachtet, Papiere abgegeben und was nun? Na lange warten, denn wir sind wohl in die Mittagspause gekommen. Zwei Stunden ließen uns die Brüder stehen, bis einer kam und ich den Wagen starten konnte und den Passierschein zurück bekam. Jetzt aber nicht wie weg. Den Mietwagen am Flughafen abgegeben, zum Tanken (Propan und Diesel), zum Walmart und zu AAA. Endlich hatten wir alles erledigt und nun ging es zum Greenbelt Park in Richtung Washington. Den Park haben wir schnell gefunden. Ein freundlicher "Host" am Platz zeigte uns alles und versorgte uns mit Unterlagen für Washington, das wir am Sonntag besuchen wollen. Den Samstag brauchte Erna zum Verstauen unserer Klamotten und den Lebensmittel, die wir nur so erst einmal gebunkert hatten. Wir waren froh, das alles so gut verlaufen war. Nicht perfekt, aber gut.

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