Flagge der USA
2007

Die Reise unseres Lebens

Joshua Tree National Park

Siegel der USA

Ich habe es doch gewusst! Der gestrige Ruhetag hatte einen Grund. Heute werden unser Robel und sein Fahrer so richtig gefordert und wir müssen uns 544 Kilometer nach Nord-Westen arbeiten. Unser 13. Bundesstaat wird jetzt angefahren: Kalifornien. Unterwegs bekommen wir auch noch Bekanntschaft mit einem Sandsturm. Marokko lässt grüßen! Auch die trostlose Landschaft die wir durchfahren erinnert uns ganz intensiv an Marokko. Der Südwestwind kostet uns heute viel Energie und hohe Konzentration. Viel Verkehr herrscht auf der Interstate 10 in Richtung Los Angeles, die wir heute wieder befahren.
In Ehrenberg gönnen wir uns ein Buffet bei Flying J. Auch Wlan - Empfang ist möglich - ich komme aber nicht weit, da das Netz dann plötzlich zusammenbricht. Das Essen war für mich auch nicht so toll, Internet nicht möglich und dieser verdammte Sturm, das ist vielleicht ein Tag! Spät erreichen wir den Südeingang des Joshua Tree National Parks. Informationen bekommen wir noch und die letzten 15 Meilen zum ersten Campground in den Bergen schaffen wir auch noch. Ein Spaziergang in den großen Granitblöcken schafft wieder Entspannung. Es ist ja alles gut gegangen.
White Tank, die ersten großen Gesteinsblöcke. 1200 Meter in der Höhe bringt Abkühlung
Großartige Formationen werden uns geboten. Erna packt hier einen Klotz unter ;-))
Mitten drin und immer dabei. Kleine Schutzhütte im Stein
Nanu, wer hat den denn dahin gepackt? Mittendrin stehen wir, einfach wieder einmal Klasse!!

Wir bleiben zwei weitere Nächte im Park.
Zwei Besichtigungspunkte stehen auf dem Programm, Hidden Valley und Keys View. Der Campground Hidden Valley ist total mit Zeltern und Climbern besetzt. Der große Platz am Jumbo Rock wird unser Stellplatz für die nächsten zwei Nächte. Von hier aus gehen auch einige Trails in das Desert. Mittags gibt es etwas Schneefall! und der Wind kommt dabei wieder mächtig auf. Wir nutzen diese Zeit um zu Schreiben und zu Lesen. Übrigens wird die Heizung im Mobil aktiviert, da draußen nur noch 5 Grad angezeigt werden. Diese schnellen Gegensätze faszinieren. Gegen 16:00 Uhr ist der Himmel wieder klar, aber der Wind ist noch da. Für morgen bestellen wir wieder Sonnenschein, auch das Barometer zeigt wieder steil noch oben.

Die Joshua Bäume zeigen sich heute besonders schön. Viele verschiedene Größen sind zu bewundern
Das Hidden Valley ist ein Höhepunkt im Park Märchenhafte Kombinationen der Natur
Eine Knospe der Yucca - Palme Joshua, die Arme in Richtung Himmel zeigend
Hier ist die Blüte der Yucca in voller Pracht zu sehen Hier wachsen die Steine auch aus dem Boden (Erosion)

(Lieblingslied meiner Frau, unsere Tochter heißt Alexandra)

Mein Freund der Baum.
Blick von "Keys View" Blick über "Little San Bernardino Mountains"

Der dritte Tag: Unsere Bestellung wurde angenommen, das Wetter beruhigte sich und die Sonne hatte uns wieder gefunden. Der Wind wehte allerdings noch kräftig aus allen Richtungen. Auf dem Campground herrschte reger Wochenendbetrieb. Nach einem guten Frühstück packten wir uns in warme Klamotten (7,2 Grad) und erkundeten die nähere Umgebung. Auch hier führte ein guter Trail vom Campground durch die großen Steine in der Wüste. Nach ein paar Stunden und vielen neuen Bildern verbrachten wir den Nachmittag mit Relaxen und weiteren Planungen für die folgenden Tage.

Der heutige Stellplatz ist ein wenig windgeschützt. Hier ein Blick von einem "Stein" aus.
Unsere kleine Wanderung durch die kleinen Brocken Etwas windschief sind hier die Joshua Trees
Von überall werden wir misstrauisch beobachtet. Da ist noch Einer und meint wir sehen ihn nicht.
Die Blüte möchte Erna gerne mitnehmen. Joshua's blühen nicht jedes Jahr
Immer wieder Informationen am Wegesrand Formationen wie man sie selten sieht.
Na, die kennen wir doch schon?! Alles dicker Granit
Nach oben getürmt... ...und einzeln drapiert
Eine stachelige Angelegenheit, der Trail abseits des Weges Letzte Entspannung am Freitag, den 13. April 2007

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