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Die Reise unseres LebensUnsere Vorbereitungen |
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Zu den Traumstraßen der Welt betitelt die Firma
SeaBridge for Motorhomes ihren
Katalog 2007. Damit diese Traumstraßen in Nordamerika für uns und unser
Reisemobil erreichbar sind, benötigen wir diese Brücke über den Atlantik.
Die Frage: Ob sich die Mitnahme des eigenen Campers lohnt, hatten wir für
uns bereits entschieden. Der gewünschte Zeitraum für unseren Aufenthalt in
Nordamerika sollte mindestens 6 Monate sein. Für eine Berechnung der
eigenen Kriterien im Vorwege, habe ich eine Exel Datei erstellt. Hier das
Datenblatt
für die Berechnung mit unseren Daten. Die Exel Datei stelle ich nach einer Email Anfrage
gerne kostenlos zur Verfügung. Unser Besuch des Treffens der ehemaliger Amerikafahrer von der Firma Seabridge organisiert, sehr viel Informationslektüre und die Berichte unserer Verwandten Irma und Norbert, die bereits 2 Verschiffungen mit Seabridge gemacht hatten, haben uns sehr bei unserer Planung geholfen. Den Zeitpunkt unserer Ein- und Ausreise in die USA konnten wir ebenfalls basierend auf ihren Erfahrungen mit den Klimaverhältnissen in den geographischen Lagen, die von uns angefahren werden sollten, bestens wählen. Visum: Will man die USA/Kanada länger als 90 Tage besuchen,
benötigt man als Deutscher ein Touristenvisum. Die US-Botschaft bietet auf
ihrer Homepage sehr gute Informationen, die bei einer Beantragung auch
sehr genau zu erfüllen sind. Hier beginnt bereits auch der finanzielle
Einstieg, denn das Visum kostet recht viel und ein Aufenthalt bei dem
entsprechenden Konsulat ist nötig. Für uns kam Berlin in Frage. |
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| Geld: Der Dollarkurs (1,31 Dollar für einen Euro) steht zur Zeit für eine Reise aus dem Euroland in die USA positiv. Eine Kreditkarte ist für die USA zwingend erforderlich. Viele Leistungen und auch die Zeche an den Tankstellen können nur so bezahlt werden. Bargeld läßt sich ebenfalls mit der EC-Karte an den vielen Bankomaten ziehen. Hier empfiehlt sich die Postbank mit der SparCard 3000 plus. Hiermit sind bis zu vier Bargeldabhebungen kostenlos an Automaten mit dem Visa Plus Zeichen im Ausland möglich. Reiseschecks werden wir ebenfalls mitnehmen. 200 $ in kleinen Beträgen sollte man an Bargeld bei der Einreise dabei haben, da Trinkgelder und kleinere Mautgebühren fällig werden. | ||||||||||||||
Fahrzeug: Das Mobil kann eigentlich so, wie es ist, verschifft werden. Die Außenmaße sind für die Kosten der Fracht maßgeblich. Unsere Satellitenantenne habe ich für diese Reise demontiert, weil dort diese Technik nicht funktioniert. Einen Umformertrafo 110 Volt auf unsere 230 Volt konnte ich bei Seabridge erstehen. Leistung 1500 V/A. Gasadapter benötigte ich nicht, da wir nur einen Gastank haben, der in Nordamerika mit den vorhandenen Adaptern an den LPG-Tankstellen zu befüllen ist. Der Tank muss zur Verschiffung ganz leer sein. Der Dieseltank darf nur viertel befüllt sein. Unsere Weltreisenden Verwandten Irma und Norbert haben uns geraten, dass Fahrzeug auch für ein halbes Jahr abzumelden. Die Versicherung zahlt zwar den anteiligen Beitrag der Vollkaskoversicherung der nicht genutzten Monate zurück, aber die Haftpflichtversicherung nicht. Da sich die Kfz-Steuer enorm nach oben bewegt hat, kommt auch hier ein mitnehmbarer Betrag zusammen. Wir werden also die Nummernschilder in Bremerhaven abmontieren und im Anschluss unser Mobil bei der Zulassungsstelle abmelden. Eine Kopie des Fahrzeugbriefes sollte in den Staaten ausreichen, damit das Fahrzeug bei Kontrollen identifiziert werden kann. Die Schilder werden wir in Baltimore wieder einsetzen. Nach unserer Rückkehr können wir das Fahrzeug vor der Abholung in Bremerhaven wieder zulassen. Hauptuntersuchung und ASU werden wir im Februar noch machen lassen, damit keine Hürden entstehen. |
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Versicherungen: Welche
Absicherungen muss man haben und welche
sollte man abschließen? Die Erfahrungen der Fa. Seabridge und der
Veteranen waren für uns ausschlaggebend folgende Versicherungen für diese
Zeit ab zu schließen.
Die Auslandskrankenversicherung haben wir über den
ADAC abgeschlossen,
weil das Leistungspaket für unsere Bedürfnisse passt. Es gibt natürlich
auch preiswertere Gesellschaften. Während dieser Zeit ist unsere private
Krankenversicherung ausgesetzt und wir sparen noch Euros. Für die Kfz - Versicherung bietet
Seabridge das beste Paket an. Auch die obligatorische teure Seetransport -
Versicherung (8,- Euro pro 1.000,00 Euro Zeitwert) haben wir über die Firma abgeschlossen. |
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Flugtickets: Zwischen der Abgabe des Fahrzeuges in Bremerhaven und
dem Flug von Hamburg nach Baltimore liegen etwa drei Wochen Abstand. Auch
hier hat unsere Recherche ergeben, das Seabridge preiswerte Tickets
anbietet und die Reservierungen durchführt. Der Flug geht mit British
Airways über London nach Baltimore. In Baltimore müssen wir mindestens
eine Nacht bis zur Abholung des Fahrzeuges im Hafen überbrücken. Hier
werden wir ein Hotel in der Nähe des Flughafens wählen, damit die
Transfer-Logistik mit den vielen Gepäckstücken etwas einfacher für uns
zu gestalten ist. Mit einem Mietwagen (von Deutschland aus für 31,53 Euro/Tag
über den ADAC bei Hertz gebucht) werden wir zwischen
Hotel und Hafen die Abholung unseres Reisemobiles organisieren. Ein Taxi
würde zwischen 30,- und 50,- Dollar kosten. Mit dem Mietmobil kann
man auch die Leerlaufzeit nach der Ankunft besser ausfüllen. Maßeinheiten: Als Festlandeuropäer denken wir in metrischen Dimensionen. Die Amerikaner haben andere Maßeinheiten. Längen- und Volumenanzeigen sind für uns am Anfang schwer ein zu ordnen. Für die Fahrzeugdimensionen habe ich uns ein Etikett für das Armaturenbrett "gebaut". Alle anderen Formeln sind als Exeldatei im PDA (Navigationsgerät) sehr schnell griffbereit. Für Exel- Interessierte hier der Download oder als Tabelle aus unserem Technikbereich. Kartenmaterial: Ob der positiven Erfahrungen auf unseren letzten Reisen haben wir uns diesmal auch die teuren Digitalkarten für unser Navigationsgerät 'City Navigator Version 8' zum Straßen - Routing für die USA und Kanada von Garmin gekauft. Die ersten Testversuche mit der Eingabe der ersten bekannten Wegpunkte (Flughafen, Hotel, Hafen, den ersten Campground im Greenbelt Park bei Washington) sind sehr viel versprechend. Zusätzlich haben wir das Microsoft - Programm Streets & Trips Version 2005 dabei. Auch hier lassen sich Kartenausschnitte auf den PDA kopieren, jedoch ist kein Routing möglich. Hier unsere ersten 150 Kilometer in und um Baltimore:
Selbstverständlich hat der ADAC uns mit sehr guten Übersichtskarten ausgestattet und hier viele Highlights auf den Wegen beschrieben. Mit der ADAC-Plus-Mitgliedschaft kann man die Leistungen von "Show your Card" in den USA in Anspruch nehmen. Auch die sehr guten Informations-Unterlagen (Camp - Books und Tour - Books des jeweiligen Staates) vom amerikanischen Automobilclubs AAA (American Automobile Association) sind damit kostenlos zu bekommen. Als Reiseführer haben wir einige Bücher dabei, die wir etwas später beurteilen möchten. Kommunikation: Natürlich haben wir uns in den letzten Jahren an
den Komfort der Handy - Möglichkeiten gewöhnt und würden gerne ebenfalls
in Übersee mit dieser Technik unser Sicherheitsbedürfnis befriedigen.
Beschäftigt man sich allerdings mit der gegebenen Netzversorgung und
natürlich mit den Kosten, dann schreckt man sehr schnell zurück. Das auch
noch ein Triband-Handy vorhanden sein muss, sei nur nebenbei erwähnt. Wir
werden versuchen per Email zu erledigen, was zu kommunizieren ist.-
Ein vorbereiteter USB - Stick soll dabei enorme Dienste erbringen, wenn
denn die vorhandenen PC's eine USB - Schnittstelle zur Verfügung
stellen. Eine Telefonkarte werden wir uns ebenfalls besorgen, um die
Stimmen unserer Kinder wieder einmal zu hören, die wir in der Heimat
zurück gelassen haben. Auf den KOA - Campingplätzen ist in vielen Regionen
bereits eine Wireless LAN - Internetverbindung möglich, wobei die
Abrechnung über eine Kreditkarte erfolgen kann. Text von der
Internetpräsenz: Hinweis: Sehr hilfreiche
und aktuelle Seiten zum Thema USA bieten
Almut und Reiner Klatt
über Ihre Homepage an. |
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