Das
unendliche Thema? Oder -
Wie gehe ich mit meiner Batterie um?
Unendlich? Verfolgt man aufmerksam die
Diskussionen in einschlägigen Foren, so könnte durchaus dieser Anschein entstehen.
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Welcher Batterietyp ist richtig?
Wie groß sollte die Kapazität der
Batterie gewählt werden?
Welche Pflege braucht (m)eine Batterie?
Die "alten Füchse" unter den Reisemobilisten kennen auch aus eigenen Erfahrungen, dass
dieses Thema einen großen Platz im - know how - der Reisemobiltechnik einnimmt. |
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Einige interessante Tipps findet man bei
Exide |
| Diese Tipps
findet man auch in der Form einer kleinen Fibel vor, die über die Firma
Exide/Delta zu bekommen ist. Wendet man diese guten Informationen
kontinuierlich an, hat man eventuell eine lange Lebensdauer der Batterie zu erwarten. |
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Was musste ich nun bei
meiner (n) Mastervolt
12-Volt AGM-Batterie (n) beachten? |
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Da ich als starker
Individualist trotz
guter Berater auch gerne meine Favoriten bei der Auswahl der technischen
Komponenten einbringe, sollte ich mich dann auch mit den technischen Details
befassen, damit es zu keinen Überraschungen im Laufe des Batterie-Lebens
kommt.
Dazu ein Auszug aus dem
Service Manual für die gewählten 12 Volt 225 AH AGM-Akkus |
Laden
Verwenden Sie nur Ladegeräte mit IUoUo Merkmal. Spannungseinstellungen:
Erhaltungsladung 13,80V @ 25ºC; Ausgleichsladung 14,25V
@ 25ºC (max. 5 Stunden). Ein Laden mit Temperaturausgleich wird empfohlen
(– 30mV/ºC). Maximaler Ladestrom: 30% der Nennkapazität.
Unvollständiges Laden kann die Batterien beschädigen. Deshalb müssen die
Batterien regelmäßig, mindestens einmal pro Monat, 100% aufgeladen
werden.
Entladen
Vermeiden Sie tiefes Entladen. Regelmäßiges Entladen von mehr als 50%
der Nennkapazität ist nicht empfehlenswert, da dies die Lebensdauer
der Batterie verkürzen kann. Laden Sie die Batterie unmittelbar nach einem
Entladen wieder auf. Die Batterie darf niemals unter die
Entladeschlussspannung entladen werden. Die Entladeschlussspannung steht in
Beziehung zum Entladestrom.
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Dazu ein
Auszug aus der Bedienungsanleitung für das Ladegerät VAC 1260 der Firma Votronic:
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Ladeprogramm 1
'Gel' für Gel-Batterien, Kennlinie IU1oU2
Abgestimmt auf verschlossene, gasdichte Gel–/dryfit Batterien mit
festgelegtem Elektrolyt, welche generell ein höheres Ladespannungsniveau und
längere U1-Haltezeiten benötigen, um kurze Ladezeiten mit besonders hoher
Kapazitätseinlagerung zu erreichen und ein langfristiges
Batterie-„Verhungern“ zu vermeiden. Auch empfohlen für EXIDE MAXXIMA,
Hochstrombatterie in AGM-Wickeltechnik.

Ladeprogramm 2
'AGM' für AGM- / Vlies- Batterien, Kennlinie IU1oU2
Bestimmt für das Laden von verschlossenen, gasdichten AGM (Absorbent Glass
Mat) Batterien und solche in Blei-Vlies Technologie, welche ein
besonders hohes U1-Niveau mit abgestimmten Haltezeiten für die
Voll-Ladung und danach ein moderates U2-Niveau zur Ladeerhaltung benötigen
(Rundzellen- und Platten-Technologie).
Ladeprogramm 3
'DIN' für Blei- Säure-/ Nass
- Batterien (Lead Acid)
Übliche DIN-Kennlinie zur Ladung und Ladeerhaltung für offene und
geschlossene Bleiakkus...
Auch geeignet für aktuelle Batterieentwicklungen mit niedrigem oder sehr
niedrigem Wasserverbrauch oder auch für
AGM-Batterien mit Ladespannungsangabe 14,4 Volt!
Mit
freundlicher Genehmigung von:
©
VOTRONIC Electronic-Systeme GmbH & Co. KG
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Hier stellte sich
die entscheidende Frage "Was ist nun richtig?"
Falsch wäre es für meinen Fall die
Einstellung "AGM" zu wählen. Denn nach dem Datenblatt ist die
Mastervolt AGM 12-225 Batterie nicht für ein besonders hohes U1-Niveau
(14,9 Volt) ausgelegt. Die Batterien würden trotz Temperatur Kompensation
innerlich zu heiß werden und schnell austrocknen.
Vergleich - feuchtes
Brillenputztuch verschlossen auf das Armaturenbrett legen, es trocknet
umgehend aus und verhärtet sich.
Bei dem Akku würde die Lebensdauer somit sehr
stark reduziert.
Die Einstellung auf das Ladeprogramm 'DIN' bei unserem Votronic Ladegerät
(VAC 1260) bietet den Mastervolt Batterien zwar keine idealen Werte an,
aber eine Hauptladungsspannung von 14,4 Volt für maximal 2-6 Stunden und
eine Erhaltungsspannung auf Dauer von 13,4 Volt. Das alles wird
selbstverständlich über einen Temperatursensor geregelt, sodass die
Batterien mit dieser Ausstattung auf eine lange und gesunde Zukunft blicken
können.
Besonderer Feature
dieses Ladegerätes
Bei langen Standzeiten sorgt eine automatische Batterie-Regenerierung
zweimal
wöchentlich für den Abbau leistungsmindernder Säureschichten in der
Batterie. Hier ist zum Beispiel die
Ladekurve IUoUo für ein passendes Mastervolt Ladegerät Zu den
Mastervolt AGM Batterien (Auszug aus dem Manual)
als Kurve dargestellt.
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Temperatur
Kompensation.

Was ist das?
Der Temperatursensor wird an
der Haupt-Batterie befestigt.
Der Lader misst dann die Temperatur der Batterie und
passt die Ladespannung entsprechend an. Der Koeffizient
für 12 V Modelle ist -30mV/°C.
Wird diese Anpassung nicht
vorgenommen, weil kein Sensor eingebaut ist, wird die Batterie durch zu hohe
Ladespannung ebenfalls sehr schnell austrocknen und die Lebensdauer wird
enorm verringert. |
Sind 10 % meiner
Batteriekapazität als Ladekapazität ausreichend?
Eigentlich nicht, denn
die 10 % - Regel stammt noch aus einer Zeit, in der die Batterielader noch
keine Strom- und Spannungsregelung hatten und die Batterien durch einen zu
hohen Strom überlastet werden konnten. Die meisten Batterielader haben eine
perfekte Regelung für Strom/Spannung und sind zudem mit einem
Temperatursensor ausgestattet, durch den die Spannung entsprechend der
Temperatur der Batterie reguliert wird. Heute werden Ladekapazitäten so
dimensioniert, dass sie bis zu 25 % der Batteriekapazität
entsprechen, ja entsprechen sollen/müssen. Bei Gel Batterien sogar bis zu
50 %.
Bei einer AGM Batterie von 200 Ah wäre zum Beispiel ein
Batterielader von 50 Ampere laut Mastervolt angemessen.
Manche Batteriehersteller (hier z.B. wieder Mastervolt) setzen sogar voraus, dass diese neue Formel zu
einem Mindestmaß eingehalten wurde, wenn es um die Gewährung einer Garantie
bzw. einer Kulanz bei einer defekten Batterie innerhalb von zwei Jahren nach
Kauf geht. Nach einer Messe-Aussage von Mastervolt (Caravan-Salon 2009)
werden zur Zeit noch Reklamationen akzeptiert, wenn mindestens ca. 15 % der
Batteriekapazität vom Ladegerät angeboten wurde.
Im oben genannten
Fall wären das also mindestens 30 Ampere gewesen.
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Mein Fazit:
Nur wenn alle zugehörigen
Komponenten
richtig auf einander angepasst sind, wird man mit der autarken Stromversorgung in
seinem Reisemobil auf lange Sicht auch Freude haben. Die Wahrscheinlichkeit
wird dann sehr groß, dass die Lebensdauer der Batterie die
versprochenen Zyklen des Herstellers erreicht. Zum Glück
richten sich viele Hersteller nach den vorgegebenen Werten, obwohl
es so viele verschiedene Aussagen von den Komponenten - Lieferanten zu diesem
uferlosen Thema gibt.
Hierzu gehört selbstverständlich ebenfalls eine
angepasste Ladekurveneinstellung des Solarreglers bei einer montierten
Solaranlage, sonst wird die Batterie ggf. über diesen Weg zum Kochen
gebracht!!
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Erweiterung im Januar 2011 - Einbau des
Ladewandlers VCC 1212-45 IU von Votronic
Zunächst die Theorie laut Votronic Bedienungsanleitung:
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Vollautomatischer Batterie-Lade-Wandler für Sonderfahrzeuge, Reisemobile,
Boote.
Der Lade-Wandler ( Booster) ist nach den
neuesten Vorgaben für die Ladung von Versorgungsbatterien
(Bordbatterie) mit Blei-Säure-, Blei-Gel- oder Blei - AGM - Technologie während der Fahrt entwickelt worden.
Die Ladespannung wird bei langen
Versorgungsleitungen bzw. zu geringen Leitungsquerschnitten je nach
Ladevorgabe angehoben und somit die Verluste ausgeglichen.
Der Lade-Wandler stellt somit die bekannte
hochwertige Qualität der Batterieladung der VOTRONIC Ladegeräte auch während
der Fahrt zur Verfügung.
Die intelligente
Mikroprozessor-Ladesteuerung mit „IU1oU2"-Ladekennlinien und dynamischer
Ladezeitberechnung sorgt automatisch für die schnelle und schonende
Vollladung sowie anschließende 100% Ladevollerhaltung der angeschlossenen
Batterien aus jedem beliebigen Ladezustand heraus und ermöglicht dabei immer
auch die gleichzeitige Mitversorgung von parallelgeschalteten 12V -
Verbrauchern.
Eine Überladung bzw. übermäßig starke
Gasung der Batterien wird auch bei extrem langen Fahrzeiten verhindert. Die
Lade-Wandler der Serie „IU" zeichnen sich durch kompakte Bauform, geringes
Gewicht (Hochfrequenz -Schaltübertrager, Switch Mode Technologie), kräftig
dimensionierte Leistungsbauteile und dadurch volle Ladeleistung auch bei
langen Ladeleitungen bzw. Spannungsschwankungen aus.
Zunächst
musste ich lange auf die Markteinführung von Votronic warten, obwohl meine
Frau!
bereits auf dem Caravan-Salon 2010 den Kauf dieses Extras beschloss. Firma Büttner
hatte bereits zu diesem Zeitpunkt seine Ladebooster (wird von Votronic
gebaut) auf den Markt gebracht.
Der Einkauf - Preisvergleich beider Konkurrenten blieb ohne Vorteil oder
Nachteil für die Votronic Variante, wenn man die Fernbedienung als Extra bei
Votronic dazu rechnet. Auch der Temperatursensor ist ein Extra. Da nun alle
Teile vorhanden waren, begann die Suche nach dem besten Einbauplatz.
Zwischen Starterbatterie und den beiden Bordbatterien sind ein paar Meter zu
überbrücken. Hier das Anschluss-Schema aus der Bedienungsanleitung für unsere Installation:
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Mit
freundlicher Genehmigung von:
©
VOTRONIC Electronic-Systeme GmbH & Co. KG
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Der
Montageplatz
wurde nach den vorgeschriebenen Lüftungskriterien und nach Kabelverlegungsmöglichkeiten
von mir gewählt. - Bei der Installation unserer hydraulischen Stützen vor
einigen Wochen wurde ein 16 mm² Kabel
von der Pumpe bis zu den Aufbaubatterien verlegt. - Dieses Kabel hat während
der Fahrt keine Funktion, also benutze ich das schöne abgesicherte dicke
Kabel für die Verbindung zwischen den Aufbaubatterien und dem Lade - Wandler.
Das 'Sense' Kabel zur Messung der Batteriespannung direkt am
Batteriepol und das Kabel
des Temperatursensors verlegte ich im Zwischenboden in Kabelkanaltechnik. In
diesem Kabelkanal legte ich auch noch das +D Kabel, dass ich zuvor nach
Rücksprache mit Firma Dopfer vom
Trennrelais (grünes Kabel) abgezogen hatte. Das Trennrelais (im Ruhestand
sind die Kontakte geöffnet) ist nunmehr ohne Funktion, da nun statt Relais
der Lade Wandler für die galvanische Trennung zwischen Starter - und
Aufbaubatterie(n) bei Stillstand sorgt! Die zusätzliche Ladung der
Starterbatterie durch das Ladegerät bei Landanschluss bleibt von dieser
Maßnahme unberührt!
Die beiden 10 mm² Kabel von der Starterbatterie verlegte ich einzeln im
Schutzrohr unterhalb des Fahrgestells. In dem Rohr der Plusleitung kam auch
noch das 'Sense' - Kabel für die Eingangsspannungsmessung der
Starterbatterie am Batteriepol hinein. Die
Sicherungen für alle Plusleitungen sind gegen der Empfehlung nahe am Lade- Wandler installiert,
da das für die Installation einfacher war.
Nicht nur die Auswahl der richtigen Batterie
für die richtige Ladekurve ist möglich. Je nach Installationsmöglichkeiten
kann die Leistungsregelung für die Starterbatterie und die Lichtmaschine
variiert werden. Hier haben die Entwickler wahrhaftig gut gearbeitet. Da die
Installation nach allen Vorschriften gemacht wurde und die Lichtmaschine mit
180 Ampere - Stromleistung gut dimensioniert ist, belasse ich die
Grundstellung. (Slave für Parallelbetrieb)
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Mit
freundlicher Genehmigung von:
©
VOTRONIC Electronic-Systeme GmbH & Co. KG |
Diese Zeilen lassen sich sehr einfach schreiben und lesen! Jedoch die Zeit für die
gesamte Arbeit war mit 12 Arbeitsstunden in
zwei Tage aufgeteilt recht hoch! Auch mussten viele Kleinmaterialien
besorgt und vorhanden sein. Sicherungshalter, die richtigen Kabelschuhe und
Aderhülsen habe ich beim Boschdienst bekommen. Auch das 10 mm² - Kabel in rot und
in schwarz konnte ich in Meterware bei Bosch kaufen. Das Schutzrohr habe ich
im Baumarkt bekommen, wie auch das Lautsprecherkabel zur Verlängerung des
Kabels vom Temperaturfühler. Für die 'Sense' Leitungen und für +D
habe ich wie vorgeschrieben flexibles 1,5 mm² Kabel verwendet. Benötigter
Kabelkanal, Schrauben und jede Menge Kabelbinder gehören zum Bestand in
meiner Werkstatt. Auch das Werkzeug für die richtigen Bohrungen war
vorhanden.
Das Werk ist gut gelungen und der Mann freut
sich über seine Leistung und seine Frau kann nun öfter den Föhn benutzen,
denn die Batterien werden nun auch während der Fahrt zusätzlich und richtig
gut versorgt.
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| Unter dem Fahrersitz geht das Kabel durch zum
Fahrgestell. |
Trennrelais durch Abzug der grünen Leitung
still gelegt |
Zwei Optionen für AGM Batterien sorgen für das richtige
Ladeprogramm |

Mit
freundlicher Genehmigung von:
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VOTRONIC Electronic-Systeme GmbH & Co. KG |
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Im Schutzkasten für die Hydraulikpumpe sind die
primären Sicherungshalter untergebracht. Die Kabel von der
Starterbatterie werden von unten in den Kasten geführt.
An dem Motor für die Pumpe ist der Ausgang des Lade Wandlers
angeschlossen. Die Leitungen gehen über eine Sicherung direkt an die
Bordbatterien. Die Kabel habe ich etwas länger belassen, damit man im
Servicefall durch den linken Kasten - Wandausbau komplett mit dem Booster an den
Pumpenblock gelangen kann.
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| Der Lade Wandler liegt außerhalb des Schutzkastens |
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Zum Abschluss noch die
Fernbedienung für den
Lade-Wandler in die Sitzbankwand eingebaut! |
Vom Fahrersitz aus zu sehen und zu bedienen |
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Nun sollte das neue Teil auch endlich einmal
beweisen, was es denn wirklich kann. Ende Januar 2011 starteten wir zu
einem Kurzurlaub für ein paar Tage. Bad Neuenahr, Walldürn, nochmals Bad
Neuenahr und Oberhausen waren unsere Stellplätze. Damit unsere Batteriebank
auch kräftig belastet wurde, betrieben wir fast alle elektrischen
Gerätschaften, die an Bord sind. Das maximale Ergebnis dieses Raubbaus waren
98 Ah Kapazitätsverlust in ca. 48 Stunden. Kurz nach den Start des Motors
startet auch der Lade Wandler, was uns an den aufleuchtenden Leuchtdioden an
der Fernbedienung signalisiert wurde. Zur genaueren Analyse ging meine Holde
zum Batteriecomputer in die Kabine und signalisiert mir sagenhafte 45,4
Ampere! Im Fahrerhaus waren bei sehr kalten Außentemperaturen (-7,5 Grad)
das komplette Licht, der Zuheizer, die Spiegelheizung und das Gebläse der
Heizung an. Trotzdem lieferte die Lichtmaschine über den Booster diesen
hohen Strom an die Bordbatterien und das mit einer optimalen Ladekurve.
Diese Fahrt dauerte ca. 2,5 Stunden. Nach der Zielankunft ließ ich den Motor
kurz weiterlaufen und meine liebe Frau meldete mir noch ca. 19 Ampere
Stromaufnahme, die Kapazität der Batterien war in dieser kurzen Zeit um
sagenhafte 80 Ah erhöht worden.
Die Bilanz sieht zwischenzeitlich sehr gut aus und die
Investition hat sich für uns bereits bezahlt gemacht. Natürlich werden wir
weiterhin in regelmäßigen Abständen an das Landstromnetz anschließen, damit
die Batterien über einen längeren Zeitraum über das Ladegerät auch die
letzten Ah eingelagert bekommt. |
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Aktualisiert
30.01.2011 |